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Pressestimmen |
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Taunuszeitung vom 17.9.2009 zu Liebesperlen: LiebesperlenKöstliche Dialoge und herzzerreißende BalladenIsabel Binder und Claudia Hornbach unterhielten das Kirberger Publikum mit ihrem musikalischen Kabarett trefflich. … Köstlich geriet auch der Dialog „Halbzwei“ von Arthur Schnitzler, bei dem Binder in fliegendem Wechsel mal den etwas angenervten Liebhaber und dann wieder die hysterische Geliebte in Szene setzte. Die variantenreiche Stimme der Schauspielerin und die damit produzierte Vielzahl an Stimmungen waren ohnehin das A und O für die Wirkung der Texte. Verbunden mit den Musikeinlagen von Hornbach, ergab sich eine hinreißende Mischung. Claudia Hornbach ist eine Meisterin ihres Fachs und entlockte dem Instrument immer
wieder überraschende Klänge. Starkenburger Echo vom 9.6.2009 zu Literatur und Alkohol: Kreativer Griff zur FlascheIsabel Binder und Claudia Hornbach begeistern mit feuchtfröhlichem Programm … Getrunken oder gehört – die eisbrechende Funktion des Alkohols blieb auch an diesem Abend nicht lange aus. So gelang es der Schauspielerin Isabel Binder alle Nuancen des Themas von tragisch bis komisch ins Mikrofon zu soften und zu lallen. Das entsprechend komische Akkordeontalent Claudia Hornbachs ersetzte nicht nur eine ganze illustre Blaskapelle sondern einen illustrativen Geräuschmacher gleich mit. Nassauische Neue Presse vom 21.10.2008 zu Literatur und Alkohol: 23 Liter Alkohol für 20 BücherVon Gundula Stegemann Lieber Kummer als gar nichts – so der Titel des Programms, mit dem die Schauspielerin Isabel Binder und die Akkordeonistin Claudia Hornbach über Alkoholnebel und Weltliteratur sinnierten und damit die Herzen der Besucher eroberten. Ihr Fazit: Wer schreibt, der trinkt auch. So manches wäre ohne Alkohol wohl nie zu lesen gewesen. … mit wunderbaren Liedern von Brel, Brecht/Weil, Holländer, Tucholsky/Janssen, Schwenn/Gaze, Meder/Winkler, Marischka/Föder sowie Heinz/Winkler. In zahlreichen Texten, Chansons und Liedern beschrieb Isabel Binder Wirkung und Auswirkung geistiger Getränke auf Dichter und Denker … Der Trinker O. Harry starb mit 48, Jaroslav Hasek mit 39, Christian Dietrich Grabbe mit 35. Hart Crane sei mit 32 vom Schiff gesprungen mitten im Golf von Mexiko – das viele Wasser, das er wohl erstmals trinken musste, bekam ihm nicht, wie sie feststellte. Aus verschiedenen Statistiken stellte Claudia Hornbach ausgesprochen unterhaltsam den Alkoholkonsum von Schriftstellern und Lesern bezogen auf beschriebene und gelesene Buchseiten vor – ihr Fazit: Die Deutschen brauchen im Schnitt 23 Liter, um 20 Bücher zu lesen, während ein Franzose sagenhafte 109 Liter trinkt – für läppische zwölf Bücher …Andererseits benötigten die Schriftsteller etwa ein Liter Wein sowie 0,75 Liter Bier und einen doppelten Schnaps pro Seite, was jedoch bei einem Roman von 300 Seiten nur selten wieder hereingespült werde. Den gesamten Artikel finden Sie auf den Webseiten der Naussauischen Neuen Presse und hier (als PDF-Datei). Aus: Die Rheinpfalz vom 14.4.2004 über Schlußstück – Texte über Sterben und Tod: Aufbegehren gegen das UnabwendbareMusikalische Lesung widmet sich dem Thema
Leben und Sterben in der Literatur In den vorgestellten Werken stehen die Autoren generell einer … unverstandenen Welt gegenüber. Das Aufbegehren … gerät … zur zentralen Aussage … Claudia Hornbach auf dem Akkordeon führte sensibel die Übergänge und bereicherte die Rezitationen mit passenden Musikstücken unter anderem von A. Piazolla, J. S. Bach, G. F. Händel und G. Frescobaldi. Aus: Die Rheinpfalz vom 14.3.2001 über sempre mi – Die Frauen von Troja: „Die Mutter Hektors soll Brot backen und im Staube schlafen“Bewegende Klagen trojanischer Frauen in
Queichhambach Hekabe, ehemals Herrscherin von Troja, hat Mann und … Kinder im Krieg verloren und soll als Beute Odysseus zufallen, dem Mann, dessen List der Fall der Stadt zu danken ist … Zudem muss sie erleben, wie die tapferen Krieger … ihren jüngsten Enkel, Hektors Söhnchen, aus Furcht vor späterer Rache töten. Den Glauben an die Götter als Helfer in der Not hat sie längst aufgegeben, sie verneint den Sieg der Griechen, da es keine Siege geben kann, wenn Menschen sterben. Kassandra, die Seherin, befindet sich kurz vor dem Wahnsinn … Ihr Hass gilt vor allem der ungeliebten Schwägerin Helena, der Verursacherin allen Unheils. Doch Helena gibt sich stolz, kühl und arrogant … Ihr Tun habe den Griechen zum Sieg über Troja verholfen – niemand könne sie angreifen ... Den beiden Künstlerinnen gelang eine eindrucksvolle Gestaltung des klassischen Textes. Isabel Binder verlieh allen Frauen eine eigene, unverwechselbare Stimme, Claudia Hornbachs Akkordeon akzentuierte ... den Text. Die Musik … bewirkte in ihrer enormen Vielschichtigkeit eine ideale Vernetzung der Texte. |
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